Kirchenvorstandswahl 2018

Mitte Oktober findet die Wahl des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Bogen statt. Damit sich alle Wahlberechtigten schon jetzt einen Überblick über die Kandidaten verschaffen können wird im Folgenden jeder Kandidat kurz vorgestellt. Am Ende des Artikels befinden sich allgemeine Informationen zur Kirchenvorstandswahl 2018.

Die Kandidaten stellen sich vor

Nina Bauer 27 Jahre - Verh. Fachwirtin für Wirtschaft, Hunderdorf
Warum möchte ich für den Kirchenvorstand kandidieren? Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Natürlich möchte ich gerne, wie die anderen Kandidaten auch, bei den Entscheidungen unserer Kirchengemeinde maßgeblich mitwirken. Vor allem würde ich gerne all unsere Generationen näher zusammenführen und damit auch frischen Wind in unsere Gemeinde bringen. Dabei soll auch die Jugendarbeit nicht zu kurz kommen. Die Zusammenarbeit mit Pfarrerin Kim macht unglaublichen Spaß und auch das würde ich gerne weiter ausbauen.

Thomas Beckerle 57 Jahre - Verh. ein Kind, Bogen
Eine Herausforderung in der kommenden Amtsperiode wird sicherlich die Neubesetzung und die damit erforderliche Neustrukturierung der Diakonenstelle: Wir werden uns ab dem kommenden Jahr die Stelle des Diakons mit der Gemeinde der Versöhnungskirche Straubing teilen, daher ist es gerade in der Zeit des Neubeginns wichtig, den Grundstein für eine gute und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit zu legen. Unsere schöne Kirche in Hunderdorf nicht aus den Augen zu verlieren und über die Gottesdienste hinaus wieder mit Leben zu füllen, ist mir ebenfalls ein großes Anliegen. Viel Freude bereitet hat mir in meiner ersten Amtszeit insbesondere auch das Kennenlernen unserer neuen Konfirmanden im Rahmen unseres "Konfi-Tages".

Gina Blank 75 Jahre - Verw.
Ich arbeite aktiv in unserer Kirchengemeinde mit: im Kirchenchor, im Organisationsteam des Seniorenclubs, Lesungen in Gottesdiensten, Führung der Kirchenchronik und wo Hilfe nötig ist. Als Kirchenvorstand habe ich auch noch die Möglichkeit, mitverantwortlich für das kirchliche Gemeindeleben zu sein, deshalb stelle ich mich wieder zur nächsten Wahlperiode zur Verfügung. Seit 2006 bin ich im Kirchenvorstand und es macht mir Freude, in diesem Gremium nach meinen Möglichkeiten mitzuarbeiten und mitzubestimmen; um somit auch die Pfarrerin etwas zu entlasten. Die Gottesdienstbesuche sind für mich eine Selbstverständlichkeit, da ich so auch den Kontakt zu den Gemeindegliedern pflegen kann.

Nadine Bornschlegl 39 Jahre - Ich bin verh. Mutter von zwei Töchtern (10 und 8 Jahre) und lebe mit meiner Familie in Bogen
Beruflich bin ich gelernte Zahntechnikerin und war lange Zeit in der Dentalindustrie tätig. Derzeit gönne ich mir eine berufliche Auszeit und studiere seit einem Jahr angewandte Psychologie. In der Gemeinde ist mir ein generationsübergreifendes Miteinander sehr wichtig. Gerade die unterschiedlichsten Lebensgeschichten veranlassen oft dazu, die eigene Blick - und Denkrichtung zu ändern. Im Kirchenvorstand möchte ich gerne meine Stärken zum Wohle der Kirchengemeinde einbringen und dadurch meinen Beitrag zum Gemeindeleben leisten.

Kathrin Lutze 33 Jahre - Verh. Mutter von drei Kindern (9, 7 und 5 Jahre) und wohne in Niederwinkling
Derzeit ist meine Arbeitsstelle meine Familie – ich bin sozusagen Familienmanagerin. Als Tochter eines Religionspädagogen gehörte die evangelische Gemeinde schon in meiner Kindheit und Jugend zu meinem Leben dazu und es war und ist für mich selbstverständlich, mich einzubringen. 2015 begann unser neuer Lebensabschnitt in Niederbayern. Nach einer Eingewöhnungszeit in der neuen Heimat bin ich froh darüber, das Gemeindeleben und die Gottesdienste durch das Spielen der Orgel bereichern zu können. Auch die Arbeit im Familiengottesdienst und Aktionen für Kinder und Familien liegen mir am Herzen. Mit der Kandidatur für den Kirchenvorstand verbinde ich die Möglichkeit meinen Einsatz für die Gemeinde zu erweitern und zu vertiefen. Die Bereiche Kirchenmusik und Familie sind für mich natürlich von Bedeutung. Darüber hinaus ist es für mich wichtig dort mit anzupacken wo „Not am Mann“ ist und dadurch die Gemeinde in ihrer Lebendigkeit und ihrem Vorankommen zu unterstützen.

Jürgen Köhl 52 Jahre - Verh. vier Kinder Leiter Rettungsdienst beim BRK in Straubing.
Ich kandidiere wieder um unsere Kirche durch neue Ideen und Innovation auch für junge Christen attraktiv zu machen. Ich bin für den Erhalt „aller“ unserer Kirchen durch Nutzungskonzepte, sowie deren Umsetzung. Ich möchte die Interessen unserer Gemeindemitglieder gegenüber der Kirchenverwaltung und der Landeskirche vertreten. Der Glaube ist für jeden Menschen lebenswichtig, viele Mitmenschen vergessen dies leider, bis sie durch einen Schicksalsschlag die Realität erfahren. Unsere Aufgabe ist es, diesen Menschen den richtigen Weg zum Glauben/zu unserer Kirche wieder zu zeigen und für diese da zu sein. Ich hätte noch so viele Ideen, diese kann ich aber in den besagten drei Sätzen nicht unterbringen.

Antonia Nagel-Pfohl, 42 Jahre - Verh. ein Sohn (13 Jahre) und wohne in Schwarzach.
Ich bin Erzieherin und arbeite in der Sozialtherapie, d.h. mit geistig behinderten Erwachsenen. Als ich bzgl. einer Kandidatur angesprochen wurde, fühlte ich mich sehr geehrt. Andererseits war ich hin und her gerissen ob ich dieser Aufgabe gewachsen sei. Mir liegt eine lebendige Glaubensgemeinschaft, die in all ihren Facetten von einem zeugt, von der Liebe Gottes zu uns Menschen, sehr am Herzen und hierfür möchte ich mich mit all meinen Möglichkeiten im KV einsetzen.

 

 

Johannes Pirner 51 Jahre - Ledig, Diplom-Kaufmann (FH) und Ich leite den Pflegedienst und das Qualitätsmanagement an unseren Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf.
Ich bin in Amberg in der Oberpfalz geboren und aufgewachsen. In meiner Jugend war ich aktiver Jugendleiter im CVJM. Mir ist an unserer Gemeinde wichtig, dass wir offen für alle Menschen sind, die zu uns kommen. Zur Zeit erleben wir große politische und gesellschaftliche Veränderungen. Ich vertraue auch in dieser Situation unserem liebenden Gott und schöpfe auch daraus die nötige Kraft, der Zukunft positiv entgegenzusehen. Gerne möchte ich mich zukünftig stärker in das Leben unserer Gemeinde einbringen und mitgestalten. Daher habe ich mich entschlossen, mich für einen Platz im Kirchenvorstand zu bewerben.

Silvia Stahl 37 Jahre - Verh. Zwei Kinder, Lehrerin an der Realschule
Ich unterrichte die Fächer Englisch und Religion. Meine Freizeit verbringe ich gern mit Freunden und Familie, ich singe in unserem evangelischen Chor und engagiere mich seit einigen Jahren bei den Mini- und Familiengottesdiensten, weil mir gerade die Kleinsten unserer Kirchengemeinde am Herzen liegen. Sechs Jahre lang durfte ich nun bereits Mitglied des Kirchenvorstandes sein und ich wäre gern weiterhin ein Teil dieses tatkräftigen Teams. Ein Team, das es sich zur Aufgabe macht, unser Gemeindeleben so mitzugestalten, dass Kirche die Menschen anspricht und ein Ort ist, an dem christlicher Glaube in der Gemeinschaft fröhlich erlebt werden kann.

Rolf-Tilo Werner-Leister 60 Jahre - Verh. zwei Kinder
Ich engagagieremich seit mehreren Jahren ehrenamtlich in der Stadtbücherei Bogen und als Vereinsvorsitzender der KSK Bogen. Seit meiner Pensionierung vor einem Jahr bin ich zusätzlich in der Tafel Bogen ehrenamtlich tätig. Als Soldat habe ich regelmäßig die Gottesdienste in der Kaserne besucht und dort auch zum Teil die Lesungen übernommen. Mit Ausscheiden aus der Bundeswehr war es für mich deshalb selbstverständlich, mich mehr in der Kirchengemeinde in Bogen einzubringen. Seit Januar dieses Jahres bin ich in der Ausbildung zum Lektor, die ich hoffentlich Ende Juni mit erfolgreicher Prüfung abschließen werde, um dann Frau Pfarrerin Kim in der Durchführung von Gottesdiensten entlasten zu können. Ich habe mich für die Kirchenvorstandswahl aufstellen lassen, um aktiv in der Gemeindearbeit mitarbeiten und mitgestalten zu können. Unsere Kirche ist in Veränderung, immer weniger Gemeindemitglieder, vor allem Jüngere, besuchen die Gottesdienste. Ich möchte daran mitarbeiten Lösungen zu finden, wie man diesen Trend aufhalten bzw. vielleicht sogar umkehren kann. Auch die Stellenkürzungen und andere Maßnahmen, die von der Landeskirche in den nächsten Jahren aufgrund der rückläufigen Mitgliederzahlen geplant sind, werden Auswirkungen auf unsere Gemeinde haben. Hier möchte ich mich so einsetzen, dass die dann noch vorhanden Ressourcen so genutzt werden können, dass unser kirchlicher Auftrag in der Gemeinde auch weiterhin durchgeführt werden kann und die vorhandenen finanziellen Mittel sinnvoll genutzt werden.

Alexandra Stegbauer 46 Jahre - Verh. einen Sohn, Haibach
Einigen dürfte ich als Urlaubsvertretung von Frau Rudolf in Bogen als Mesnerin bekannt sein. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Krankenschwester im Altenheim, würde ich mich im KV gerne für das Anliegen der älteren Gemeindemitglieder einsetzen. Als Mutter und zweifache Patentante sind mir aber nicht nur die Anliegen der älteren Gemeindemitglieder, sondern auch die Anliegen, Vorstellungen und Wünsche der jungen Generation wichtig. Aus diesen Gründen würde ich gerne dazu beitragen, dass in unserer Gemeinde die Gemeinschaft zwischen den jungen und älteren Gemeindemitgliedern gestärkt wird und sich jeder, egal aus welcher Generation, gut aufgehoben fühlt.

Heidi Räß 48 Jahre - Verh., zwei Kinder, Grundschullehrerin wohnhaft in Neukirchen.
Auf Grund meiner Tätigkeit als staatliche Lehrerin mit der Lehrbefähigung evangelischen Religionsunterricht zu erteilen, trage ich Mitverantwortung für die Vermittlung des christlichen Glaubens in unserer Kirchengemeinde. Durch die Mitgliedschaft im Kirchen vorstand möchte ich nun die Gelegenheit nutzen, mich auch außerhalb der Schule, aktiv für "meine" Kirche zu engagieren.

 

Dieter Gutknecht 59 Jahre - Ich bin verh., habe zwei Söhne (18 und 5 Jahre) bin Dipl.Ing (FH) für Landbau und wohne in Mitterfels
Mir ist die Bestandserhaltung unserer drei Kirchen wichtig. Außerdem liegt mir die Ökumene am Herzen. Ich möchte mich für die Erhaltung der Schöpfung und das „EineWelt-Thema“ mit Fokus auf Afrika einsetzen. Ein lebendiges Gemeindeleben, wo Jung und Alt gemeinsame Sache machen, das wäre mein Wunsch.

 

 

Alexander Schulze, 49 Jahre - lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern im Haselweg 2 in Mitterfels
Sein Motto für die Gemeindearbeit: Die Zukunft aus der Gegenwart erarbeiten, die Gemeinde aus der Jugend weiter entwickeln und den Schöpfer im Geschöpfe ehren. Privat ist er Jäger und Musiker, beruflich ist er in Straubing beim C.A.R.M.E.N. e.V. der Leiter des Netzwerks Forst und Holz.

 

 

Rita Urban 68 Jahre - Verh. große Familie, in der ambulanten Pflege tätig

Seit 2001 Krankenhaus Seelsorgerin der Gemeinde am evangelischen Klinikum Bogen. Gerne setze ich mich für die Belange aller Gemeindeglieder ein, alt wie jung, jeder ist wichtig. Besonders am Herzen liegt mir, dass Kirche fröhlich ist und Freude und Kraft spendet.

 

 

Peter Turowski 56 Jahre - Verh. zwei Kinder, Agraringenieur
Ich kandidiere für den Kirchenvorstand, weil ich die Entwicklung der Kirchengemeinde aktiv mitgestalten möchte. Als Mitglied des Posaunenchores möchte ich mich neben der Jugendarbeit natürlich auch für die Kirchenmusik einsetzen.

 

 

Nelli Warkentin 62 Jahre - Verh. drei Kinder
Im Kirchenvorstand ist mir eine gute Zusammenarbeit wichtig. Ich will meine Freizeit und Kraft zum Wohl der Gemeinde einsetzen, helfen wo man gebraucht wird.

 

 

 

Allgemeine Informationen zur Kirchenvorstandswahl 2018

Die Kirchenvorstandswahl 2018 wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt, das heißt alle Wahlberechtigten erhalten per Post Ende September ihre Wahlunterlagen und können damit per Briefwahl oder im Wahllokal vor Ort ihre Stimmen abgeben. 8 Kandidaten können Sie wählen. Pro Kandidat oder Kandidatin kann nur eine Stimme abgegeben werden. In Mitterfels wird das Wahllokal schon am 14. Oktober um 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr in der evang. Heilig Geist Kirche öffnen. In Hunderdorf (8.30 bis 10.30 Uhr) und in Bogen (10 bis 12.30 Uhr) kann dann am 21. Oktober vor und nach den Gottesdiensten in der jeweiligen Kirche zusätzlich gewählt werden. Aber sie können auch bequem von zu Hause wählen und den Brief ans Pfarramt schicken, wenn möglich mit Briefmarke freimachen. Die Briefwahlunterlagen müssen entweder bis spätestens einen Tag vor dem 21. Oktober dem Pfarramt zugehen oder innerhalb der Wahlzeit einem Wahlausschuss im Wahlraum übergeben werden. Nach Ende der Wahlzeit wird kontrolliert, ob Briefwähler schon im Wahllokal ihre Stimme angegeben haben, andernfalls erfolgt der Einwurf in die Wahlurne. 

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